Seit du nicht mehr an meiner Seite bist, fühlt sich die Welt anders an.
Leiser. Schwerer. Manchmal fremd.
Es gibt Tage, an denen wache ich auf und für einen Moment vergesse ich – dass du fehlst. Und dann kommt es zurück, wie eine Welle, die alles in mir still werden lässt.
Ich vermisse dein Lachen, das meine Tage heller machte.
Ich vermisse deine Stimme, die mich getragen hat.
Ich vermisse den Blick, mit dem du mich ansahst – dieses stille Versprechen: Ich bin hier.
Jetzt ist da eine Leere, die manchmal laut ist und manchmal einfach schweigt.
Sie begleitet mich an stillen Tagen, an besonderen Tagen, an Tagen, die nichts Besonderes versprechen – und doch alles in mir bewegen.
Und doch: Zwischen all der Trauer liegt Liebe.
So viel Liebe, dass sie nicht vergeht, nur weil du nicht mehr hier bist.
Sie bleibt in jedem Gedanken, in jedem Atemzug, in jedem Lächeln, das ich dir noch schenke, auch wenn du es nicht mehr siehst.
Ich habe gelernt, dass es kein „weiter wie früher“ gibt.
Es gibt nur ein Weiter – mit dir im Herzen, in einer neuen Form.
Nicht darüber hinweg, sondern hindurch.
Langsam. In meinem eigenen Rhythmus.
Das Vermissen bleibt.
Die Sehnsucht bleibt.
Aber auch die Dankbarkeit bleibt.
Für alles, was war. Für das, was wir waren.
Und manchmal, ganz leise, fühlt es sich an, als wärst du doch noch da –
nicht greifbar, nicht sichtbar,
aber spürbar.


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